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Internationaler Naturpark Douro

CC BY-NC-ND Europarques.com

CC BY-NC-ND - Associação Grupo de Caretos de Podence

CC BY-NC-ND Instituto dos Vinhos do Douro e do Porto

 
 
 

In der Region Trás-os-Montes, im Nordosten Portugals, bildet der Douro-Fluss die Grenze zu Spanien. Auf einer Länge von 122 Kilometer erstreckt sich hier der Parque Natural do Douro Internacional, in dem der Fluss fast immer präsent ist. 

    • Ursprüngliche Landschaft
    • Freie Natur
    • Vogelbeobachtung
    • Kulturerbe
    • Gastronomie
    • Den Blick auf die dramatischen Landschaften des Douro-Tals von einem der Aussichtspunkte des Parks aus.
    • In Miranda do Douro ein Ausflugsboot zu besteigen und durch den Internationalen Naturpark Douro zu fahren, wo sie verschiedene Vogelarten beobachten können.
    • Auf einem der Weingüter im Douro-Tal an einer Vogelbeobachtung teilzunehmen. So können Sie nach der Beobachtung etwas über die Weinerzeugung in der Douro-Region erfahren.       
    • Bei einem Besuch des Parks im Februar oder März können Sie die bezaubernde Blütenpracht der Mandelbäume bestaunen. Außerdem finden zu dieser Zeit verschiedene Volksfeste statt.
    • Probieren Sie die regionale Küche auf einem der Picknickplätze des Naturparks.
    • Der Internationale Naturpark Douro erstreckt sich, mit eine Fläche von rund 86500 Hektar, über die Landkreise Miranda do Douro, Mogadouro, Freixo de Espada bis Cinta und Figueira de Castelo Rodrigo.
    • Der Park kann das ganze Jahr über besucht werden. Die beste Zeit ist jedoch von April bis Juni und von September bis November. In diesen Monaten herrschen mildere Temperaturen. Im Winter hingegen fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, während sie im Sommer auf über 40ºC ansteigen können.
    • Sie können ihre Entdeckungsreise durch den Park von Nord nach Süd starten, in der Stadt Miranda do Douro, die knapp 250 km von Porto entfernt ist.

Mit einer Länge von 122 Kilometer umfasst der Parque Natural do Douro Internacional das Grenzgebiet der Kreise Miranda do Douro, Mogadouro, Freixo de Espada bis Cinta und Figueira de Castelo Rodrigo im Distrikt Guarda.

Der Anblick der überwältigenden Landschaften des Parks lässt niemanden unberührt. Seit vielen Jahrhunderten gräbt der Douro-Fluss seine Ufer in die Landschaft und schuf dabei monumentale Schluchten, die von den Pflanzen und verschiedenen Vogelarten des Parks geziert werden. Aufgrund seiner Geografie und seines mediterranen Klimas weist der Park eine hohe Artenvielfalt auf.

Im Internationalen Naturpark Douro gibt es Wälder aus Wacholder, Eichen, Korkeichen, und Steineichen. In ihnen leben der Rotmilan und der Mäusebussard sowie eine große Zahl kleinerer Vogelarten, wie die Blaumerle und der Pirol.

Einige Gebiete des Parks sind stark dem Eingriff des Menschen ausgesetzt: An den steilen Hängen werden Reben für den Portwein angebaut, dem international bekanntesten portugiesischen Wein.

Die Landwirtschaft und Viehzucht in der Nähe des Parks zieht die in den Schluchten des Flusses nistenden Vögel an. Hier finden die Vögel, von denen einige in Portugal und anderen Teilen der Welt vom Aussterben bedroht sind, leicht Futter. Dies ist auch der Grund, warum einige Weingüter der Douro-Region Vogelbeobachtungen anbieten.

Im südlichen Teil des Parks, genauer am Stausee Santa Maria de Aguiar, können sie verschiedene Wasservögel beobachten, die diesen Ort als Rückzugs- und Brutgebiet nutzen.

Bootsfahrt auf dem Douro

Die Douro-Region gehört in Portugal zu den besten Orten für Vogelbeobachtungen. Im Naturpark nisten nachweislich rund 60 Vogelarten, bei denen besonders die Felsenbrüter, also die Vögel, die ihre Nester in den Felsen bauen, herausstechen. Zu diesen gehört der Schmutzgeier, der zum Wahrzeichen des Parks gewählt wurde.

An den Felsufern des Naturparks können Sie aber auch andere Raubvögel beobachten. Einige davon sind vom Aussterben bedroht, z. B. der Schwarzstorch, der Steinadler, der Habichtsadler, der Wanderfalke, der Alpensegler und der Uhu.

Eine Fahrt mit einem Ausflugsboot durch den Parque Natural do Douro Internacional bietet eine gute Möglichkeit, um diese Vögel zu beobachten. Hierzu wenden Sie sich an die internationale biologische Station in Miranda do Douro, die gemeinsam mit Spanien betrieben wird.

Während der Bootsfahrt haben Sie die Möglichkeit, die beeindruckende Vielfalt der Flora und Fauna zu beobachten. Achten Sie jedoch zuerst auf die Unterschiede zwischen den beiden Flussufern. Auf der portugiesischen Seite, die nur am Morgen von der Sonne beschienen wird, sehen Sie das Grün der Vegetation. Das spanische Ufer hingegen hat mit einer längeren Sonneneinstrahlung und den Temperaturen im Sommer zu kämpfen. Aus diesem Grund findet sich hier nur Fels.

Für einen Moment fühlt man sich ganz winzig, wenn man auf dem Wasser zwischen den Steilwänden des Douro-Flusses hingleitet und den Schrei der Raubvögel, die über einem gleiten, hört. Begeben Sie sich nach der Bootfahrt zum Aussichtspunkt São João das Arribas, der eine der schönsten Blicke auf den Naturpark und seinen Fluss bereithält.

Entdecken Sie das kulturelle Erbe des Parks

Die Artenvielfalt des Parque Natural do Douro Internacional ist jedoch nicht das einzig Interessante bei einem Besuch der Region. Entdecken Sie Dörfer und Städte voller archäologischer Hinterlassenschaften; lebendigen Traditionen; und eine Küche, die mit dem besten arbeitet, das die Erde den Menschen bietet.

In Miranda do Douro werden Sie auf eine ganz eigene Identität treffen. Wussten Sie, dass man hier neben dem Portugiesischen noch eine andere Sprache spricht, das Mirandés? Und wussten Sie auch, dass es hier Volksgruppen gibt, die das Erbe der Pauliteiros de Miranda bewahren. Diese führen noch heute einen Kriegstanz, den dança dos paus, den „Tanz der Stöcke“ auf. Bei einem Besuch im Museu da Terra de Miranda können Sie sich eingehender mit der Traditionen und Lebensweise der Bewohner Mirandas auseinandersetzen.

Verpassen Sie nicht, dem Städtchen Freixo de Espada à Cinta im Süden des Parks einen Besuch abzustatten. Sehen Sie sich die Kirche im manuelinischen Stil sowie den Pranger an, der zu den am besten erhaltenen des Landes zählt. Fahren Sie weiter bis Barca de Alva, einem portugiesischen Städtchen, nur 2 km von der spanischen Grenze entfernt. Umgeben von Bergen finden Sie hier überwältigende Aussichten auf das Douro-Tal und die entlang des Ufers gepflanzten Reben und Olivenbäume.

Besuchen Sie auch das typische Dorf Poiares, in dem sich die Schieferhäuser zwischen Berg und Fluss reihen. Hier befindet sich auch ein Ort mit Felsenmalereien, der Fraga do Gato. Er ist ein Beleg für die jahrtausendealte Anwesenheit des Menschen in der Region. Wenn Sie sich mehr für dieses kulturelle Erbe interessieren, besuchen Sie auch den Parque Arqueológico do Côa mit seinen Felsmalereien aus der Altsteinzeit. Aber aufgepasst! Verlassen Sie den Park auf keinen Fall, ohne zuvor einen seiner beeindruckendsten Aussichtspunkte zu besuchen, den Miradouro do Penedo Durão. Von hier aus kann man dem Douro folgen, wie er sich durch die Berge schlängelt, und manchmal auch Adler beobachten, die unterhalb des Aussichtspunkts ihre Kreise ziehen.

Wenn sich der Hunger meldet, sollten Sie die lokale Küche probieren. Das Fleisch der einheimischen Mirandesa-Rinder wird in der Region hoch geschätzt. Auf der Glut gebraten und nur mit Salz gewürzt, kommt es hier mit gekochten Kartoffeln und Gemüse auf den Tisch. Die traditionellen Würste, das Trockenobst, der Käse und die Weine des Douro sind eine gute Wahl, um sich auf einem der Picknickplätze des Parque Natural do Douro Internacional zu stärken. 

Anreise

Es bestehen verschiedene direkte Flugverbindungen nach Porto. Sollten Sie sich für einen Low-Cost-Carrier entscheiden, so gibt es Verbindungen ab London (Stansted und Gatwick), Birmingham, Paris (Beauvais, Orly, Vatry und Charles de Gaulle), Marseille, Dole, Lille, Straßburg, Tours, St-Etienne, Saint-Étienne, Bordeaux, Lyon, Nantes, Madrid, Barcelona El Prat, Valencia, Mailand Bergamo, Rom Ciampino, Brüssel (Charleroi und Zaventem), Eindhoven, Maastricht, Amsterdam, Genf, Basel-Mulhouse, Dortmund, Frankfurt Hahn, Karlsruhe Baden, Nürnberg, Hamburg Lübeck, München Memmingen und Düsseldorf Weeze.

Im Sommer fliegen Low-Cost-Carrier ab Liverpool, Dublin, Bologna, Toulouse, Clermont Ferrand, Carcassonne, La Rochelle, Limoges, Rennes, Limoges, Rennes, Las Palmas, Palma de Mallorca, Teneriffa und Bremen.

Mit traditionellen Fluggesellschaften erreichen Sie Porto ab London (Gatwick und Heathrow), Madrid, Barcelona, München, Frankfurt, Paris Orly, Caracas, Genf, Luxemburg, Amsterdam, Mailand Malpensa, Zürich, New York, São Paulo, Rio de Janeiro, Brüssel Zaventem, Rom Fiumicino, Toronto und Luanda. Im Sommer bestehen zudem Verbindungen ab Montreal, Brest und Brive.

Von Porto aus können Sie mit dem Auto auf der A4 bis Vila Real fahren und danach auf der IP4 weiter bis Bragança. Von dieser Stadt aus erreichen Sie den Naturpark über verschiedene Straßen. Eine interessante Alternative ist es, von Porto aus dem Douro-Fluss bis ins Herz der Douro-Region hinein zu folgen. Fahren Sie weiter auf der Nationalstraße N 108 bis Entre-os-Rios. Wechseln Sie auf die andere Seite des Flusses und fahren Sie weiter bis Peso da Régua.

Sie können auch den Zug nehmen, um von Porto aus in die Weinregion des Douro aufzubrechen. Fahren Sie danach mit dem Auto weiter in Richtung des Parque Natural do Douro Internacional. 

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Wo

Anmerkungen